{"id":2674,"date":"2021-11-16T13:41:43","date_gmt":"2021-11-16T13:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pro-teuto.de\/?p=2674"},"modified":"2021-12-23T22:17:28","modified_gmt":"2021-12-23T22:17:28","slug":"bezirksregierung-genehmigt-die-entfristung-d","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pro-teuto.de\/?p=2674","title":{"rendered":"Bezirksregierung M\u00fcnster genehmigt die Entfristung der bisher nur bis 2027 freigegebenen Abbaubereiche im Steinbruch Lengerich-Hohne"},"content":{"rendered":"<p>Am 16.11.2021 hat die Bezirksregierung M\u00fcnster den Antrag der Fa. Dyckerhoff auf Entfristung von bisher bis 2027 befristet genehmigten Kalkabbaubereichen im Steinbruch Lengerich-Hohne genehmigt.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.bezreg-muenster.de\/de\/presse\/2021\/2021-11-16_entfristung_dyckerhoff\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bezirksregierung schreibt<\/a>:<\/p>\n<h3><em>Entfristung des Steinbruchs der Firma Dyckerhoff<\/em><\/h3>\n<div class=\"standardText\">\n<p><em>Die Bezirksregierung M\u00fcnster hat jetzt (16.11.2021) genehmigt, dass die die Firma Dyckerhoff einen Teilbereich im Steinbruch Lengerich-Hohne ohne zeitliche Beschr\u00e4nkung abgraben darf. Die urspr\u00fcngliche Genehmigung sah einen Kalkabbau bis Februar 2027 vor. Diese Genehmigung f\u00fchrt nicht zu einer Erweiterung des Steinbruchs oder zu weiteren Abholzungen. Der Unterschied zur aktuellen Nutzung besteht nur im Zeitraum.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>\u00d6ffentlichkeitsbeteiligung<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Der Antrag \u00fcber die Entfristung wurde von der Bezirksregierung M\u00fcnster in einem immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren gepr\u00fcft. In diesem Verfahren wurde im Fr\u00fchjahr 2020 die \u00d6ffentlichkeit beteiligt. Insgesamt sind bei der Bezirksregierung 358 Einwendungen eingegangen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie und den geltenden Beschr\u00e4nkungen im Juni 2020 fand alternativ zu einem Er\u00f6rterungstermin eine Online-Konsultation statt.<\/em><\/p>\n<p><em>Insbesondere die Fragestellungen zu den Auswirkungen des Vorhabens auf das Grundwasser und die Bef\u00fcrchtung, dass die umliegenden Kalktuffquellen beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnten, wurden in dem Verfahren intensiv diskutiert. Nach intensivem Austausch mit den Gutachtern und den Fachbeh\u00f6rden konnte in dem Verfahren festgestellt werden, dass negative Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und die umliegenden Hausbrunnen nicht zu erwarten sind. Da sich die Kalktuffquellen au\u00dferhalb des Einwirkungsbereichs des Steinbruchs befinden, k\u00f6nnen auch hier Beeintr\u00e4chtigungen ausgeschlossen werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Zum Hintergrund<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Die Firma Dyckerhoff GmbH hat im November 2019 bei der Bezirksregierung einen Antrag gestellt, um die 20 Hektar gro\u00dfe Abgrabungsfl\u00e4che \u201eHohner Berg\u201c ohne zeitliche Beschr\u00e4nkung abgraben zu d\u00fcrfen. Die bisherige Genehmigung erlaubte eine Abgrabung bis Februar 2027. Die Abgrabungsfl\u00e4che, f\u00fcr die die Entfristung beantragt wurde, entspricht der Fl\u00e4che, die bereits im Februar 1999 genehmigt wurde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung, die f\u00fcr die Errichtung oder wesentliche \u00c4nderung von Anlagen, die sch\u00e4dliche Umweltwirkungen hervorrufen k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt wird, erfordert ein Genehmigungsverfahren. In dem Verfahren soll unter anderem sichergestellt werden, dass beispielsweise Menschen, Tiere, Pflanzen, der Boden und das Wasser vor sch\u00e4dlichen Umwelteinwirkungen gesch\u00fctzt werden und Vorsorge vor sch\u00e4dlichen Umweltwirkungen getroffen wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Au\u00dferdem wird in einem Genehmigungsverfahren gepr\u00fcft, ob auch andere \u00f6ffentlich-rechtliche Belange gewahrt sind, wie zum Beispiel das Wasserrecht, das Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht und das Naturschutzrecht.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 16.11.2021 hat die Bezirksregierung M\u00fcnster den Antrag der Fa. 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